Wunderfrucht im grünen Kleid
Beiß mich!
„An apple a day keeps the doctor away“, heißt es im englischen Volksmund. Und auch Wissenschaftler bestätigen: Der Mineralien- und Vitaminlieferant Apfel hält fit, schützt den Körper und macht gesund.
Ein mittelgroßer Apfel enthält bei nur 50 Kalorien zwölf Prozent Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker. Bei Bedarf sorgen sie für eine schnelle Energiezufuhr. Außerdem kräftigen lebenswichtige Vitamine unsere Immunabwehr. Ein Apfel enthält so gut wie kein Fett und nur wenig Eiweiß.
Doch Apfel ist nicht gleich Apfel. Gebündelte Vitaminpower enthalten die Sorten Boskop und Elstar. Die Wirkungen der Frucht können sich sehen lassen: Im Magen lösen sich durch den Verzehr Fettstoffe auf, es wird Cholesterin abgebaut und überschüssige Gallensäure gebunden. Auch eine Darm reinigende Wirkung sagt man dem grünen Alleskönner nach.
Empfohlen wird der Verzehr von Äpfeln besonders auch auf nüchternen Magen. Vorzuziehen sind unbehandelte Äpfel.
In einer groß angelegten Studie mit 2.500 Männern im Alter zwischen 45 und 50 Jahren fanden britische Forscher heraus, dass sich die Lungenkapazität beim Verzehr von Äpfeln deutlich erhöhte. Und auch Raucher sollten zum Apfel greifen. Neben den Vitaminen C und Beta-Carotin schützen hohe Dosen von Quercetin das Lungengewebe vor den Tabak-Schadstoffen. Dieser Stoff ist übrigens auch reichhaltig in Zwiebeln, Tee und Rotwein enthalten.
Durch das Sättigungsgefühl eignet sich der Apfel-Verzehr besonders im Rahmen eines Diätplanes. In geriebener Form helfen sie bei Duchfallerkrankungen und haben eine beruhigende Wirkung. Wer allerdings die Äpfel schält, verliert zwei Drittel des Vitamingehaltes.
Doch wie lagert man die Äpfel ein? Optimal ist ein kühl-feuchter Raum, in dem die Temperatur möglichst nicht über sieben Grad ansteigen sollte. Auch Frost und Zugluft vertragen die Äpfel nicht. Bei zu trockenen Kellern einfach ein paar Gefäße mit Wasser daneben stellen.
Janek Vincier
Foto© pixelquelle, Kischkel
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