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Leseabenteuer mit Alexandre
Dumas:
Auf in den schwer umkämpften Kaukasus
Alexandre Dumas’ Die drei Musketiere oder Der Graf von Monte
Christo kennt jede Leseratte. Ganz reale Abenteuer fand er auf langen
„Bildungsreisen“.
Die abenteuerlichste führte ihn im Winter 1858/9 in die wilden
Gebirgslandschaften des seit Jahrhunderten schwer umkämpften
Kaukasus zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Dumas reiste mit
Dolmetscher, Zeichner und dreizehn Reisekoffern (incl. Küche)
und oft im Schutz von Kosaken. Sein „Bericht“ ist
ein veritabler Schmöker über eine kaum erschlossene
Region von bizarrer Schönheit und Begegnungen mit romanhaft
anmutenden Völkern und Herrschern, mit reißenden
Flüssen und hungrigen Wölfen. Und eine kleine
Geschichtslektion über Tschetschenen, Georgier, Tataren,
Armenier, Lesghier oder Igutschen, (auch über die Heimat
Medeas und des goldenen Vlies’) aus damaliger
westeuropäischer Sicht.
Tipp:
1) Vorher das Nachwort lesen.
2) Mehr zum Thema: Leo N. Tolstoi: „Hadschi Murat“.
Petra
Oelker
Petra
Oelker, geboren 1947, lebt und
arbeitet als Autorin überwiegend historischer Kriminalromane
in Hamburg.
Alexandre Dumas: Gefährliche Reise durch den wilden Kaukasus
Neu bearbeitet und herausgegeben von Ernst Bartsch
316 Seiten, Edition Erdmann
Eur 24,00
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